DUCHE 93
Seit meinem Abteilungswechsel am 1. Januar 2005 und bis zum heutigen Datum
(01.03.2006) läuft die Datenbank ohne jegliche Datenbankpflege einwandfrei.
Das unterstreicht die Programmierqualität und Stabilität der Datenbank.
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Archivierung und Liquidation im Krankenhau
Das Konzept:
- Erfassung und Dokumentation der Patienten in einem stabilen und
wartungsfreundlichen System.
- Aufteilung der Aufgaben zwischen Client und Server zur Optimierung des
Datenaustausches in einem Hardwaresystem der aus NOVELL, WINDOWS NT 3.1 und 12
Computer der 386iger Generation. Die Schreibkraft dürfte nicht merken, daأں
sie schneller als ihr PC ist.
- Eine Verbindung zum Hochschulrechenzentrum über die Emulator-Software IBM
3270 aufzubauen, um die Personenakte auf dem Großrechner unserer Datenbestände
zuordnen zu können (Indizierung der Datensätze nachts).
- Schneller Zugriff auf größere Datenbestände zu jeder Tageszeit.آ
- Integrierte generierbare Arztbriefedition in Verbindung mit
leistungsstarkem Texteditor (MS-Word).
- Medizinische Dokumentation nach den von der WHO festgelegten ICD-Diagnosen
und ICPM-Therapie-Schlüsseln (Bundespflegesatzverordnung BPFIV von 1985).
- Die Liquidation für BG- und Privatpatienten nach den BG-GOÄ/DKGNT.
- Einhaltung der Datenschutz-Anforderungen.
Die Realisierung des Konzeptes bis auf die Punkte 3 und 6 war im Mai 1993 mit Erfolg
abgeschlossen. Das Programm ist bis heute noch im Einsatz.
Es läuft unter einem Windows 2000-Server in der MS-Office 2000/XP als
Benutzerumgebung.
Die Software-Ergonomie (die s.g. ISO-Norm 9241) war noch Diskussionsstoff in
der أ–ffentlichkeit gewesen, während ich mich nach den grafischen
Benutzeroberflächen von MS-Windows orientierte. Heutzutage ist der Einsatz einer
Software, die sich nicht nach der ISO-Norm 9241 (BGBl. I S. 1841) richtet,
undenkbar. (Bildschirmarbeitsverordnung - BildscharbV Vom 4. Dezember 1996
)
Folgende Grundsätze vereinfachten die Bedienung der Datenbank:
- Alle Texte, Labels und Meldungen sind auf Anhieb verständlich und somit
selbstbeschreibend.
- Bedienungsabläufe, Symbole und die Anordnung von Informationen sind
innerhalb der ganzen Anwendung konsistent.
- Lässt sich leicht erweitern, wenn für den Benutzer neue Aufgaben
entstehen.
- Bietet die Möglichkeit, die Arbeit an jedem Punkt zu unterbrechen und dort
später ohne Verluste wieder weiterzumachen.
- Ermöglicht einen leichten Wechsel zwischen einzelnen Menüs oder Masken.
6 & 7 - Aus betriebspolitischen Gründen konnten die Module für die
Aufgaben 3 und 6 nicht in Betrieb genommen werden.