Beispiel einer relationallen Datenbank

DUCHE 93

"DUCHE" Eine Datenbank für Kliniken

Die von mir in MS-Acces und MS-SQL erstellte Datenbank war vom März 1993 bis Ende 2007 die stabilste und benutzerfreundlichste KIS-Anwendung in der unfallchirurgischen Klinik der MHH m Einsatz.

In der Zeit vom September 1993 bis Dezember 2004 wurden u. a. folgende Datenmengen gespeichert:

  • 18.540 berufsgenossenschaftlicher Patienten im berufsgenossenschaflichen Management-System
  • 20.513 berufsgenossenschaftlicher Arztberichte im BG-Management-System
  • 21.123 berufsgenossenschaftlicher Abrechnungen im BG-Management-System
  • 17.820 Adressen im Adressbuch im BG- & Privatpatienten-Management-System
  • 15.796 der privaten Patienten im Privatpatienten-Management-System
  • 21.958 privater Abrechnungen im Privatpatienten-Management-System
  • 53 MB Datenbankgröße (ohne DMS)
  • 3.231 wichtiger Dokumente im Archiv ( Dokumenten Management System) seit Januar 1998 (130 MB; zu 97% MS-Word)

Seit meinem Abteilungswechsel am 1. Januar 2005 und bis zum Mitte 2007 lief die Datenbank ohne jegliche Datenbankpflege einwandfrei.

Das unterstreicht die Programmierqualität und Stabilität der Datenbank.

Das Konzept:

  • (1) Erfassung und Dokumentation der Patienten in einem stabilen und wartungsfreundlichen System.
  • (2) Aufteilung der Aufgaben zwischen Client und Server zur Optimierung des Datenaustausches in einem Hardwaresystem der aus NOVELL, WINDOWS NT 3.1 und 12 Computer der 386iger Generation. Die Schreibkraft dürfte nicht merken, dass sie schneller als ihr PC ist.
  • (3) Eine Verbindung zum Hochschulrechenzentrum über die Emulator-Software IBM 3270 aufzubauen, um die Personenakte auf dem Großrechner unserer Datenbestände zuordnen zu können (Indizierung der Datensätze nachts).
  • (4) Schneller Zugriff auf größere Datenbestände zu jeder Tageszeit
  • (5) Integrierte generierbare Arztbriefedition in Verbindung mit leistungsstarkem Texteditor (MS-Word).
  • (6) Medizinische Dokumentation nach den von der WHO festgelegten ICD-Diagnosen und ICPM-Therapie-Schlüsseln (Bundespflegesatzverordnung BPFIV von 1985).
  • (7) Die Liquidation für BG- und Privatpatienten nach den BG-GOÄ/DKGNT.
  • (8) Einhaltung der Datenschutz-Anforderungen.**

Die Realisierung des Konzeptes bis auf die Punkte (3) und (6) war im Mai 1993 mit Erfolg abgeschlossen. Das Programm ist bis Mitte 2007 noch im Einsatz gewesen.

Es lief unter einem Windows 2000-Server in der MS-Office 2000/XP als Benutzerumgebung.

Die Software-Ergonomie (die s.g. ISO-Norm 9241) war noch Diskussionsstoff in der Öffentlichkeit gewesen, während ich mich nach den grafischen Benutzeroberflächen von MS-Windows orientierte. Heutzutage ist der Einsatz einer Software, die sich nicht nach der ISO-Norm 9241 (BGBl. I S. 1841) richtet, undenkbar. (Bildschirmarbeitsverordnung - BildscharbV Vom 4. Dezember 1996 )
P.S. Aus betriebspolitischen Gründen durften die Module für die Aufgaben 3 und 6 nicht in Betrieb genommen werden.
1997 verkaufte die Kliniksleitung Fetzen aus dem Quellcode-Fetzen aus der Entwicklerumgebung meiner Datenbank an die Firma Sabri für ~ 30.000 DM (Entspracht dem Preis für 3 Notebooks der Marke DELL). Einige Monate später verkaufte Firma Sabri für mehr als 200.000 DM ein Dokumentenverwaltungssystem an das Rechenzentrum der MHH. Einige Monate später beantragte eine der Unikliniken von Köln den Kauf des Sabri-Systems. Ihr Antrag wurde vom hiesigen Rechenzentrum mit der Begrundung abgelehnt, dass das Dokumentenbewahrungssystem der Firma Sabri als nicht relationale Datenbank für die Dokumentation einer Klinik nicht geeignet wäre.

** - Datensicherheitsmaßnahmen:
Aus Datensicherheitsgründen ist darauf zu achten, daß Identifikationsdaten und klinische Daten der Patienten räumlich voneinander strikt getrennt gehalten sind. Die Verknüpfung beider Datenbestände ist nur lokal vor Ort am PC des zugriffsberechtigten Arbeitspersonals gewehrleistet. Ein unberechtigter Zugriff auf den ganzen Patientendatenbestand oder mehr als drei Patientendatensätze an einem Ort gleichzeitig wird erschwert bzw. unmöglich gemacht. Zwei Jahre nachdem ich meine Datenbank an weitere Mitarbeiter des Rechenzentrums abgegeben habe, kam es zu einem bedauerlichen Sicherheitsleck und der gesamte Patientendatenbestand ging an die Presse (Hannoverische Wirtschaftszeitung Dez. 2006) als Beispiel für Schlamperei im Datenschutz einer renommierten Universitätsklinik. Die Zeitung sprach von ~ 20 Tausend Patienten, deren Identifikationsdaten und klinische Daten zusammenverknüpft auf einem Speichermedium befanden. warum gerade eine Zeitung mit wenig Lesern wie die WZH und nicht gleich eine der Großen wie z. Bsp. die "BILD ZEITUNG"? wollte ein Printjournalisten-Frischling sein Feder schnell und preiswert vergolden, anstatt auf eine wahre Chance zu warten?, oder sollte der Programmierer dieser Datenbank durch diese Einschüchterungsaktion gezwungen werden, sich von allen sensiblen Daten (Betriebsgeheimnisse) zu trennen?. Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren. Der Pressesprecher des Universitätsklinikums behauptete der HWZ gegenüber, daß die Datenbank seit 7 Jahren nicht mehr im Betrieb wäre, was nicht der Wahrheit entsprach. Tatsache ist, diese Datenbank blieb bis Ende 2007 im Betrieb, weil es einfach keine bessere Alternative dafür gab. Die Datenbank wurde von einer Fremdfirma übernommen und ins eigene Datenbanksystem migriert.

Bedienerfreundlichkeit

Folgende Grundsätze vereinfachten die Bedienung der Datenbank:

  • Alle Texte, Labels und Meldungen sind auf Anhieb verständlich und somit selbstbeschreibend.
  • Bedienungsabläufe, Symbole und die Anordnung von Informationen sind innerhalb der ganzen Anwendung konsistent.
  • Lässt sich leicht erweitern, wenn für den Benutzer neue Aufgaben entstehen.
  • Bietet die Möglichkeit, die Arbeit an jedem Punkt zu unterbrechen und dort später ohne Verluste wieder weiterzumachen.
  • Ermöglicht einen leichten Wechsel zwischen einzelnen Menüs oder Masken.

Patienten-Aufnahme

Vorgangsverwaltung Patientenstammdaten und Behandlungsvorgang:

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Aktuelle Nachrichten

01.11.2010

Internet ist beliebter als TV, Radio und Print

Werbewahrnehmung im Internet mit Fernsehen vergleichbar

Internet, Smartphone und Tablet PC werden von Verbrauchern mittlerweile häufiger und intensiver genutzt als die klassischen Medien wie TV, Radio und Print. Das ist das Ergebnis der aktuellen Onlinebefragung von Tomorrow Focus Media.

13.10.2010

Online-Werber sorgen für neuen Rekord

Investitionen legen kräftig zu - Web verdrängt TV und Print
New York/Frankfurt (pte/13.10.2010/13:30) - Der Werbemarkt im Internet ist wieder auf Kurs und sorgt für neue Rekorde. Nach dem kräftigen Dämpfer durch die Wirtschaftskrise legten die Ausgaben der Werbetreibenden in der ersten Jahreshälfte 2010 deutlich zu, wie das Interactive Advertising Bureau http://www.iab.net und die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) http://www.pwc.com aufzeigen.

Montag, Junie 30, 2008

Google indiziert Flash Anwendungen

So ist es auf dem offiziellen Google Blog zu lesen gewesen. Auf dem eigentlichen Google Crawling and Indexing News Blog erfährt man dann sogar noch ein wenig mehr darüber.
Dabei hat Adobe selbst einiges dazu getan um Flash den Suchmaschinen Yahoo! und Google zugänglich zu machen. So erklärte Michelle Turner von Adobe, dass sie einen Technologietransfer zu Yahoo! und Google veranlasst haben um es ihnen möglich zu machen SWF Dateien zu durchsuchen und zu indizieren.

06.10.2009

Adobe bringt Flash-Anwendungen auf das iPhone

Bislang sind Flash-Inhalte auf Webseiten für die meisten Mobiltelefone noch ein Tabu-Thema. Mit dem Flash-Player 10.1 soll sich das schon bald ändern, kündigte Adobe gestern an. Lediglich das iPhone aus dem Hause Apple bekommt vorerst keine Flash-Unterstützung.